Freiheit oder Kapitalismus: Ulrich Beck im Gespräch mit Johannes Willms

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Geputztes Neuwertiges Buch aus Nachlass, Rauchfreier, Staubfreier Haushalt , keine Haustiere, Geruchsfreundlich, Vorderer Bucheinband rechts oben minimal eingerissen 2.mm, Broschierte Ausgabe, Isbn: 9783518412060 Freiheit oder Kapitalismus: Ulrich Beck im Gespräch mit Johannes Willms Suhrkamp SV Verlag, Versand per Büchersendung innerhalb Deutschlands, von der Deutschen Luftgepolstert und in einem neuen Karton, Lieferzeit 1-2 Werktage, Käufer/in haben das Recht den Artikel innerhalb 14 Tage zurückgegeben und tragen dabei die Versandkosten, Kein Versand an Packstationen, Lagerhalterungsnummer K.28*"Staat und Gesellschaft spielen noch Mühle, während die Wirtschaft schon am Schachbrett sitzt, und dieselben Figuren werden einmal im Mühlespiel und einmal im Schachspiel benutzt, und der Staat ist plötzlich, obwohl er glaubt, dass er noch Mühle spielt bereits schachmatt gesetzt." Dies ist eines der stärksten Bilder, mit denen Ulrich Beck die Ohnmacht der territorialen Staatsgewalten gegenüber der entterritorialisierten Macht multinational agierender Unternehmen unter den Bedingungen der Globalisierung verdeutlicht. Freiheit oder Kapitalismus -- so lautet in bissiger Antithese zur einstigen Parole der Unionsparteien gegen Sozialismus, respektive "Sozis", der Titel dieses Buches, in dem der Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, Johannes Willms, in der Rolle des Stichwortgebers den Münchner Soziologen anhand aktueller soziopolitischer Probleme zum Diskurs seines Werkes animiert.

In gewohnter Scharfsichtigkeit entlarvt Beck dabei die Globalisierung als neoliberalistisches Projekt zur "Durchkapitalisierung der Weltgesellschaft", als ideologischen Globalismus, der wie eine Dampfwalze die "Kultur der Vielfalt" einebnet, die ihm als eigentliches Fundament seiner "Zweiten Moderne" gilt. Er macht dies etwa an dem um sich greifenden atomisierenden Individualismus fest, der in radikalem Bruch mit den Traditionen eine Gesellschaft moderner "Selbstunternehmer" gebiert, die trotz materiellen Wohlstands in ständiger Existenzangst leben müssen. Unter dem Eindruck der welterschütternden Finanzkrisen spricht Beck von einer "Weltrisikogesellschaft", warnt vor einem "ökonomischen Tschernobyl" und mahnt die Bildung "postnationaler Kooperationsstaaten" als Gegenmacht zu den "transnationalen Wirtschaftsakteuren" an.

Seine eigene Zunft sieht der Soziologe ebenso wie die Politik noch viel zu sehr in der nationalen Containermentalität und den "Zombie-Kategorien" der "Ersten Moderne" verhaftet, als dass sie einen brauchbaren Beitrag zum (intellektuellen) Kampf für eine kosmopolitische Kultur der Freiheit im Sinne einer "Zweiten Aufklärung" leisten könnte. Dieses Buch ist eine hervorragende Einführung in Topik und Gedankenwelt eines der kreativsten deutschen Denker unserer Zeit. --Roland Detsch . KLICKEN SIE HIER, UM DIESES BUCH ZUM KOSTENLOSEN DOWNLOAD